Pressemitteilung: Retter schlagen Alarm
Druckansicht Anfrage zum Thema dieser Seite stellen! Diese Seite weiterempfehlen!

 
Datum: 07.05.2011

07.05.2011 00:00 Uhr, Länderspiegel
Die Retter schlagen Alarm
Die Frankenpost greift den Helfern bei der schwierigen Suche nach ehrenamtlichem Nachwuchs kräftig unter die Arme. Am 8. Juni bringt die TV-Diskussion "Hof konkret" das Thema in die Frankenhalle Naila. Hof - Sie retten Menschen in bedrohlichen Lebenssituationen und suchen jetzt selbst dringend nach Helfern, weil sie immer weniger werden: Feuerwehren, Rotes Kreuz, die Diakonie und dasTechnische Hilfswerk (THW) in der Region haben in unserer Zeitung und dem Fernsehsender TV Oberfranken zwei Verbündete im Kampf um den ehrenamtlichen Nachwuchs gefunden.

Die vom Wegfall des Zivildienstes, dem Wegzug junger Leute und den niedrigen Geburtenraten ebenso wie vom gesellschaftlichen Wandel gebeutelten Hilfsorganisationen schlagen aber nicht nur Alarm, sondern wollen ganz konkret zeigen, wie attraktiv und erfüllend der freiwillige Dienst sein kann. Dies machten die Führungskräfte der Organisationen aus dem Raum Hof, Wunsiedel und Kulmbach beim zweiten Arbeitstreffen für die Aktion klar.

Dass diese Arbeit am und für den Nächsten in Not auch äußerst kreativ sein kann, zeigte Stefan Schnabel. Der Jugendbetreuer des THW Marktredwitz hob mit dem griffigen Motto "Wer hilft, wenn nicht du?" gleich das perfekte Leitmotiv aus der Taufe. Unter diesem Titel werden in den nächsten Wochen Reportagen unserer Zeitung und die Themenbeiträge von TV Oberfranken stehen. Vorläufiger Höhepunkt der Aktion ist am 8. Juni die Podiumsdiskussion in der Reihe "Hof konkret" vor laufenden Kameras in der Nailaer Frankenhalle. "Hof konkret" zum Thema Helfer wird präsentiert von Frankenpost, TV Oberfranken und der VR Bank Hof.

Frankenpost-Chefredakteur Johann Pirthauer macht klar, dass es damit längst nicht genug ist. Pirthauer: "Wir bleiben am Thema dran. Es brennt uns unter den Nägeln und wird deshalb kein Strohfeuer sein." Und genau so einig wie sich alle Helfer mit Diakonie-Chefin Maria Mangei waren, dass es auch ein Stück positiven gesellschaftlichen Wandels bedarf, um die Kultur des Helfens in der Region möglichst hoch zu halten, waren sich die Aktiven über erste Lösungsansätze: Von einem Numerus-Clausus-Bonus für angehende Studenten, die sich bei Hilfsorganisationen verpflichten über Steuer- oder berufliche Einstellungserleichterungen bis hin zum Vorschlag, solidarisches Helfen als Unterrichtsfach oder zumindest Bildungsziel zu verankern. Mit ins Boot soll auch die heimische Wirtschaft. Auch, weil beim Arbeitstreffen der Helfer einige Firmen ein ganz dickes Lob bekamen, da sie ehrenamtliche Retter gerne einstellen und für Einsätze auch gerne freistellen. Doch auch hier gilt wie für die Hilfskräfte allgemein: Es sind noch viel zu wenige.



 
Termine
25.11.2017 19:00-24:00 Uhr
Jahresabschlussfeier
Teilnehmer: Alle
05.12.2017 19:00-22:00 Uhr
Technischer Dienst
Teilnehmer: Zug, Log und Stab
16.12.2017 07:30-17:30 Uhr
Ausbildungsdienst
Teilnehmer: Zug, Log und Stab
16.12.2017 18:30-21:00 Uhr
Ortsausschusssitzung
Teilnehmer: Ortsausschuss
21.12.2017 19:00-22:00 Uhr
Führungsausbidlung
Teilnehmer: ZTr, TrLogFü und Unterführer
22.12.2017 14:00-19:00 Uhr
THV-Bereitschaft
Zufallsbild