Pressemitteilung: Flufzeugabsturz fordert alle Kräfte
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Datum: 06.11.2008

Flugzeugabsturz fordert alle Kräfte

Übung | Katastrophenschützer aus dem Landratsamt, von der Polizei und verschiedener Rettungskräfte müsseninnerhalb kürzester Zeit auf einen ins Kösseine-Einkaufszentrum in Marktredwitz gestürzten Airbus reagieren.



Innerhalb von Minuten bildete sich im Landratsamt ein Krisenstab aus Mitgliedern aller heimischen Rettungsdienste.
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Wunsiedel – Um 8.40 Uhr geschieht die Katastrophe: Ein Passagierflugzeug stürzt auf dem Weg von Nürnberg nach Prag auf das Kösseine-Einkaufs-Centrum in Marktredwitz. Der verunglückte Airbus verwüstet dabei ein ganzes Stadtviertel in der Innenstadt und fordert viele Opfer. Sofort bildet sich im Wunsiedler Landratsamt die Katastropheneinsatzleitung und der Katastrophenstab aus Mitarbeitern des Landratsamtes, der Polizei, der Bundespolizei, der Feuerwehren, des Roten Kreuzes, der Bundeswehr und des THW. Im Feuerwehrhaus Wunsiedel ist die örtliche Einsatzleitung unter Leitung von Kreisbrandrat Gerhard Bergmann im Einsatz.

Zum Glück handelte es sich bei dem Schreckensszenario nur um eine Katastropheneinsatzübung. Insgesamt nahmen mehr als 100 Männer und Frauen an der Übung teil.

Bereits einen Tag vor der Übung war ein Team der Feuerwehrschule Geretsried im Landkreis und bereitete den Einsatz vor.

Die Wunsiedler Kräfte waren zunächst äußerst überrascht von der dramatischen Lage, die sofort von allen Einheiten massiven Einsatz forderte. Doch dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Übungsteilnehmer schafften es die Einsatzkräfte im Laufe des Tages, die gestellten Aufgaben zu bewältigen. „Die Einsatzkräfte haben das Schadensszenario schnell und gut eingegrenzt, was bei einer Katastrophe diesen Ausmaßes nicht immer der Fall ist“, lobte Heinricht Wolf, Lehrgruppenleiter für Katastrophenschutz an der Feuerwehrschule in Geretsried. Auch Landrat Dr. Karl Döhler war zufrieden mit dem reibungslosen Verlauf des Einsatzes.

Trotzdem waren alle Teilnehmer heilfroh, das es sich nur eine Übung gehandelt hatte. „Im Ernstfall hätten die Helfer vor Ort und vermutlich auch in der Einsatzleitung noch mit einem erheblichen psychischen Druck zu kämpfen, der nicht in eine Übung eingespielt werden kann“, sagte Landrat Döhler.

Als Resümee der Übung stellte Heinrich Wolf fest, „dass sich die Leistungen der Katastrophenschützer im Landkreis Wunsiedel durchaus sehen lassen können“. Im Blick auf alle Landkreise in Bayern liege Wunsiedel im oberen Viertel.

Landrat Dr. Karl Döhler bedankte sich für die äußerst engagierte Mitarbeit der Übungsteilnehmer und die gute und sachliche Betreuung durch die Mitarbeiter der
Feuerwehrschule Geretsried.


 


 
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