Pressemitteilung: Maibaum 2008
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Datum: 02.05.2008

Marktredwitz – Am Ende ihres „Husarenstücks“ tat den meisten von ihnen die Schulter mächtig weh: 18 junge Burschen aus Lorenzreuth, Marktredwitz und Umgebung hatten in der Nacht zum Mittwoch den Maibaum der Stadt Marktredwitz aus dem Bauhof geklaut. Der etwa 25 Meter lange Maibaum ist neu und deshalb extrem schwer. Da nimmt sich die „Auslöse“, die sie dafür erhielten, dass sie den Baum wieder zurückbrachten, relativ bescheiden aus: 80 Liter Bier gibt es für die Jugendlichen und jungen Männer, dazu 20 Steaks, 20 Paar Bratwürste und 40 Semmeln.

Die ursprüngliche Forderung hatte sich ganz anders angehört: 800 Liter Bier wollten die Burschen eigentlich, dazu eine Sau am Spieß. „Ich war geschockt. Das wäre außerordentlich teuer geworden“, sagt die Oberbürgermeisterin. Und sie bewies Verhandlungsgeschick: Nun wird der Brauchtums-Streich das ohnehin leere Stadtsäckel nicht über die Maßen beanspruchen. Und so konnte am Mittwochabend bei schönstem Frühlingswetter und vor zahlreichen Zuschauern der Maibaum im Markt aufgestellt werden.

Der Entschluss, den Maibaum zu klauen, sei ganz spontan gefallen, berichtete gestern Dominik Hanke unserer Zeitung. Er, sein Bruder Sascha und noch zwei weitere Fußballspieler des FC Lorenzreuth waren die Initiatoren des Streichs. Die Idee hatten sie am Mittwoch um 21 Uhr, und bereits um die Mitternachtsstunde war mit Hilfe von Freunden – „eine bunt gemischte Truppe“ – der Baum geklaut. 15 der Burschen waren zum Tragen abgeordnet (diejenigen, denen später die Schulter weh tat), zwei sorgten sich um die Böcke zum Ablegen und einer fuhr den Sattelschlepper, mit dem der Maibaum aus dem Bauhof abtransportiert wurde.

Wie aber kamen die jungen Männer überhaupt in den Bauhof? Viel wurde am Mittwoch und am Donnerstag in Marktredwitz darüber gemunkelt, dass es dort wohl einen „Maulwurf“ gegeben haben müsse, der das Tor öffnete. Das bestreitet aber Dominik Hanke: „Das Rolltor war nicht offen.“ Man habe daran schon etwas „rumrütteln“ müssen – allerdings ohne es zu beschädigen, wie Hanke betont. Danach habe man den Riegel öffnen und den Baum abtransportieren können.

Zwischengelagert wurde das gute Stück auf dem Gelände des Busunternehmens „Happy Day Hanke“. Und am Mittwoch gegen 13 Uhr brachten die Burschen den Baum wieder zurück – unbeschädigt, wie unter anderem Heiner Dick vom Fichtelgebirgsverein im Laufe des Tages feststellen konnte.

Die Männer des Fichtelgebirgsvereins, der Bergwacht und des Alpenvereins, unterstützt vom Bauhof, haben den Baum dann am Mittwochabend aufgestellt, mit einem Drahtseil sicherte der THW das Hochheben ab. Dazu spielte die Marktredwitzer Blasmusik zünftig auf. Auch in den Stadtteilen wurden die Bäume am Mittwochabend oder am Donnerstag in die Höhe gewuchtet. Selbst die Pfarrei Herz Jesu hat einen eigenen Maibaum – passend zu den Kirchenfarben in gelb-weiß.

Vor zwölf Jahren, so die Oberbürgermeisterin, sei letztmals der Maibaum der Stadt geklaut worden. Damals habe man mit 100 Litern Bier den Baum ausgelöst. Seelbinder: „Aber inzwischen sind ja die Preise gestiegen, da reichen auch 80 Liter.“



 
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14.10.2017 07:30-17:30 Uhr
Ausbildungsdienst
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Ausbildungsdienst
Teilnehmer: Zug, Log und Stab
07.11.2017 19:00-22:00 Uhr
Technischer Dienst
Teilnehmer: Zug, Log und Stab
15.11.2017 19:00-22:00 Uhr
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Teilnehmer: Log
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Technischer Dienst
Teilnehmer: Zug, Log und Stab
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