Pressemitteilung: Übung im Klinikum Marktredwitz
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Datum: 29.03.2007

GROSSÜBUNG IM KLINIKUM FICHTELGEBIRGE 130 Hilfskräfte bei spektakulärem Einsatz in Marktredwitz / „Ein funktionierendes Räderwerk“
Feuerwehr evakuiert 30 Patienten

Großeinsatz im Klinikum Fichtelgebirge: 130 Kräfte waren bei einer spektakulären Feuerwehrübung im Einsatz. Über 30 Patienten mussten evakuiert werden.
MARKTREDWITZ – Alarmstufe 1 herrschte am Dienstagabend nach einer Erstalarmierung der örtlichen und der Ortsteilfeuerwehren durch die Polizei, ausgelöst durch einen Feueralarm des Marktredwitzer Klinikums.

Es dauerte nicht allzu lange, bis sich eine Schlange von Einsatzfahrzeugen von Feuerwehren, Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk unüberhörbar und mit blinkendem Blaulicht in Richtung Krankenhaus in Bewegung setzte. Dort angekommen, erwartete bereits eine große Menschenansammlung die Einsatzkräfte, da die Großübung ja angekündigt war.

Was war der Grund des Ausrückens zu dieser Übung? In den Technikräumen im Neubau war es zu einem Brandausbruch mit starker Rauchbildung gekommen. Der Qualm drückte mittlerweile bis in den Süd- und den Ostflügel des Neubaus.

Einsatzleiter Harald Fleck dirigierte die Löschfahrzeuge in die erforderlichen Einsatzpositionen, um den Brand effektiv bekämpfen zu können. Unter Einsatz des Hilfslöschfahrzeuges bauten die Einsatzkräfte durch den Haupteingang über das Treppenhaus eine nasse Steigleitung zur Brandbekämpfung auf. Die weitere Aufgabe dieser Gruppe bestand darin, für Belüftung zu sorgen und Menschen zu retten.

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Viele Schaulustige

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Die Werksfeuerwehr CeramTec befasste sich mit der Sicherung des vierten Obergeschosses, ebenfalls unter Einsatz eines Lüfters. Eine weitere nasse Steigleitung wurde über das Treppenhaus im L-Bau Süd aufgebaut. Auch hier mussten Räume und Flure vordringlich entlüftet werden. Die Drehleiter mit Korb wurde ausgefahren, um Rettungsmöglichkeiten über die Fenster bei den verschiedenen Stockwerken zu testen.

Im zweiten Abschnitt ging es um die Evakuierung zahlreicher Patienten aus den verqualmten Räumen des sechsten Stockwerks. Hier war das THW mit im Einsatz. Mit Tragen und Rollstühlen wurden die kranken Insassen in Sicherheit gebracht. Das BRK betreute die Verletzten.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung in der provisorisch möblierten Cafeteria im Neubau des Klinikums dankte Einsatzleiter Harald Fleck allen Hilfskräften. „Bei der Übung ging es um Auffrischung und Erkundung von Ortskenntnissen und das Sammeln von Erfahrungen für einen hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall“, sagte Fleck. Weiterhin betonte er die Wichtigkeit von Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen, „die wie ein ineinander greifendes Räderwerk funktionieren muss“. Flecks Fazit: „Das Übungsziel wurde erreicht.“

Auch Verwaltungsleiter Martin Schmidt vom Klinikum lobte den Einsatz: „Es war eine groß angelegte und gelungene Feuerwehrübung.“ Er räumte ein, im Ernstfall sei wohl viel mehr Hektik und ein schwierigeres Patientenverhalten zu erwarten. „Ich habe aber den Eindruck, dass man auf Grund einer guten Abstimmung der Beteiligten dem Ernstfall gewachsen wäre“, meinte Schmidt.

Der Leiter der Technik, Jens Köhler, meinte, man müsse froh sein, wenn man in einer derartigen Situation auf so gut organisierte Rettungskräfte zurückgreifen könne. Er dankte den Statisten und Stationsleitern, die ihre Erfahrungen an die Krankenschwestern weitergeben müssten. Als wichtigste Voraussetzung bezeichnete er jedoch bereits von vornherein die Vermeidung von Bränden und einen ordentlichen Brandschutz im Gebäude. G. RASP

Jörg Reichel und Bastian Sischka sorgten in der mobilen Funkzentrale der Marktleuthener Wehr für einen koordinierten Ablauf

Sorgte für Aufsehen: ein Großaufgebot an Rettungsfahrzeugen

Über 30 Patienten mussten bei der Großübung im Klinikum von den Einsatzkräften evakuiert und ins Freie gerettet werden FOTOS: RASP





 
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