THW Jugend-Gruppe hilft
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Datum: 16.10.2006

Ein Wohnhausbrand in Marktleuthen hat zwei Familien mit vier Erwachsenen und drei Kindern völlig obdach- und mittellos werden lassen.

Das Dach fast komplett zerstört, die Dachbalken nur noch ein trauriges Gerippe: Der Brand, der zweimal ausbrach, legte ein Zweifamilienwohnhaus in Schutt und Asche

In dem Haus befanden sich 2 Familien, dabei waren auch drei Kinder im Alter von zwei, fünf und acht Jahre. Die Kinder und die Erwachsenen verloren in kurzer Zeit ihr Zuhause und fast ihr gesamtes Hab und Gut, die Kinder hatten kein Spielzeug mehr und auch kein Kuscheltier mit dem sie Nachts einschlafen konnten, dies hörten auch die Jugendlichen vom Technischen Hilfswerk (THW) Marktredwitz und dachten sich: jeder von uns hat so viele Spielsachen, da fällt es nicht auf wenn jeder einen Teil davon spendet. Dem Gedanken folgte sofort die Tat, Ute Eckstein und Jungendleiter Florian Scholz starteten sofort einen Rundruf mit der Bitte, das doch jeder am Donnerstag Abend zum Jugend-Dienst was mitbringen sollte.
Am nächsten Tag erschienen die Mädchen und Jungs mit vielen Spielsachen die sofort sortiert und in Kisten verpackt wurden. Eine Menge Kisten wurden gepackt, die man am Freitag nach Marktleuthen fahren wollte.
Ute Eckstein nahm Verbindung mit der Patin eines betroffenen Kindes auf, diese nannte ihr einen Termin und die Adresse wo die Familie jetzt untergekommen war.
Am Freitag Nachmittag startete das THW Marktredwitz mit einem Teil der Jugendlichen nach Marktleuthen um die Kinder zu überraschen.
Das Haus in dem sie einstweilen untergekommen sind war gleich gefunden, beim Aussteigen kam uns schon Herr Lenz entgegen auch der achtjährige Junge hat schon auf uns gewartet und war schon ganz gespannt was den wohl alles in den Kisten steckt. Das Mädchen das gerade erst seinen Mittagsschlaf beendet hatte, war noch etwas schüchtern aber auch sie schielte immer wieder zu Paketen die das THW da mitgebracht hat. Leider konnten wir den kleinen zweijährigen an diesem Tag nicht überraschen, denn wie uns sein Vater berichtete war er noch im Krankenhaus, weil man bei so kleinen Kindern besonders vorsichtig bei Rauchvergiftung sei. Es kam gleich eine lebhafte Unterhaltung auf, die Familie war sehr aufgeschlossen und erfreut über unseren Besuch, aber das Schicksal hat sie wirklich hart getroffen, was nicht mit verbrand ist wurde von den Wassermassen vernichtet. Trotz des harten Schicksalschlages sind sie sehr überrascht von der Hilfewelle die wegen ihnen in Gang gekommen ist.
Die Mädchen und Jungen vom THW Marktredwitz waren glücklich das sie ihren Teil dazu beitragen konnten und die Kinder mit ein paar Kleinigkeiten, die sie leicht entbehren konnten,
erfreuten. Beim Abschied schenkte Lisa Eckstein, ein Mädchen aus unserer Jugendgruppe, der gesamten Familie noch einen Schutzengel, diese freuten sich sehr darüber und versprachen das dieser einen ganz besonderen Platz in ihrem neuen Heim bekommen wird.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle auch an das Kaufhaus Frey in Marktredwitz, nach einem Anruf vom THW Marktredwitz erklärten sich diese kurzentschlossen dazu bereit, zu helfen, so konnte eine Helferin vom THW noch viele Spielsachen abholen.

Wie ist es überhaupt zu dem Feuer gekommen? Nach einem ersten Bericht der Polizei hatte ein Kleinkind in der Wohnung im ersten Stock bereits am Nachmittag eine Kinderdecke am Gasofen in Brand gesetzt. Die Mutter erkannte die Gefahr, nahm die Decke weg und schüttelte sie im Freien aus. Wie die Polizei weiter berichtet, legte anschließend die Mieterin in der Meinung, die gesamte Glut erstickt zu haben, die Decke auf die Dachbodentreppe. Letztlich hätten wohl noch in der Decke befindliche Glutreste den Dachboden in Brand gesetzt, mutmaßt die Polizei.
Als die Wehren den ersten Brand eingedämmt hatten, machten sich die Einsatzkräfte aus der Umgebung wieder auf den Heimweg. Ein Zug der Marktleuthener Feuerwehr mit vier Fahrzeugen blieb zur Brandwache vor Ort. Und das war gut so, wie sich wenig später zeigte: Denn um Dreiviertelneun kam es in dem Gebäude zu einer so genannten Rauchdurchzündung. Die Folge: Im Nu stand das Wohnhaus nochmals in hellen Flammen.

Bilder vom 16.10.2006
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